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Firma Stephan Esch

Stephan Esch

Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bäume

Gutachten zur Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen

Die Verkehrssicherheit von Bäume kann im Regelfall von einem Fachmann ausreichend durch bloßes Ansehen (sog. Augenschein) mittels VTA-Methode beurteilt werden. Wenn aber Defekte vorliegen, wie z.B. bei Pilzfruchtkörpern, Rissen oder Fäulen am Stamm, kann es notwendig werden einen Baum aufwendiger teifgehend zu untersuchen. Um das Ausmaß eines Defektes und damit seine Stand- und Bruchfestigkeit zu beurteilen, können verschiedene Diagnosemethoden zum Einsatz kommen:

VTA-Methode:

Mit ihr wird ein Baum durch die Deutung der Körpersprache der Bäume beurteilt, also durch das bloße Ansehen seiner Wuchsformen und Defektsymptome.

Resistograf (Bohrwiderstandsmessung)

Mit einem Gerät wird eine feine Bohrnadel in den Stamm getrieben und dabei der Bohrwiderstand der eindringenden Nadel 1:1 aufgezeichnet. Ergebnis ist eine Bohrkurve, auf der eine ansteigende Kurve gesundes Holz wiedergibt, eine abfallende Kurve auf eine Fäule schließen läßt. Das Ausmaß der Fäule entscheidet über die Erhaltung oder Fällung des Baums

Schalltomografie

Hier wird mittels ringförmig am Stamm angebrachten Sensoren die Schallgeschwindigkeit zwischen den Sensoren gemessen. Gesundes Holz leitet Schall nämlich schneller und besser als morsches Holz. Ergebnis ist hier eine Grafik des Stammquerschnitts, die Zonen mit gesundem und morschem Holz darstellt.

Zugversuch

Um zu beurteilen, ob ein Baum bei Sturm brechen oder umkippen könnte, ist ein Zugversuch die genaueste und modernste Methode. Hier wird eine bestimmte, genau definierte Kraft mittels Seilzug an einem Widerlager in die Baumkrone eingebracht. Mit hochsensiblen Neigungssensoren wird dabei die minimale Ablenkung/Neigung des Stamms gemessen und daraus auf die Standfestigkeit des Baums geschlossen.